Nie wieder Wirtschaftskrisen:

Eine Zukunft ohne Wirtschaftskrisen, ist das möglich?

Ja, es ist sogar sehr einfach:

Wirtschaftskrisen werden immer absichtlich verursacht. Sie dienen der Senkung von Löhnen und Preisen. Wie zum Beispiel gerade in Griechenland. Um die Löhne und Preise zu senken, muss eine Absatzkrise mit Massenarbeitslosigkeit erzeugt werden. Das geschieht entweder dadurch, dass die Notenbank einfach die Zinsen für das Zentralbankgeld erhöht, oder aber damit, dass eine Finanz- oder Schuldenkrise für überhöhte Zinsen sorgt.

Im Fall von Griechenland wurde plötzlich erklärt, dass Griechenland seine Schulden nicht mehr zurückzahlen könne. Das war kurz nach dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008. Die Anleger wurden damit verschreckt, dass es einen Haircut für die Schulden Griechenlands geben sollte, womit die Zinsen für die Kredite des Landes sofort explodiert sind. Denn die Zinsen reagieren auf das Kreditrisiko und je höher die Zinsen, desto höher wird automatisch dieses Ausfallsrisiko.

Natürlich bestand für die Kredite Griechenlands nur dann ein Risiko, wenn das von der Finanzpolitik so gewollt war. Wenn also darauf verzichtet wurde, die reichen Familien zu besteuern, von denen das Land kontrolliert wird. Das wertvolle Bauland auf den griechischen Inseln ist ein Vielfaches der heutigen Verschuldung Griechenlands wert. Man muss also nur die Vermögen und Einkommen der Reichen angemessen besteuern, dann sind die 300 Milliarden Euro Schulden kein Thema mehr.

Stattdessen wird an den Armen gespart! Damit gerät die griechische Wirtschaft in eine Rezession, die Steuereinnahmen sinken, die Arbeitslosigkeit steigt und die Last der Schulden wird immer höher. Inzwischen liegt die Jugendarbeitslosigkeit über 50 Prozent.

Das ist Absicht. Mit der Krise soll der griechische Staat gezwungen werden, sein öffentliches Eigentum an Firmen und Grundstücken (das wertvolle Bauland!) für Schleuderpreise an die internationalen Investoren (Heuschrecken) zu veräußern, und die breite Bevölkerung soll mit der Massenarbeitslosigkeit wieder lernen, sich für Hungerlöhne ausbeuten zu lassen.

Das ist die Politik der Neoliberalen weltweit und seit über dreißig Jahren. Alle Krisen seit den 70er Jahren wurden durch Stabilitäts- und Sparpolitik absichtlich inszeniert, um die Staaten auszuplündern, die Volksvermögen zu privatisieren und um vor allem die lohnabhängigen Arbeiter durch Lohnsenkung und Sozialabbau immer härter auszubeuten.

Das muss alles nicht sein.

Es war nur möglich, weil das breite Publikum bis heute nicht weiß, dass diese Krisen alle absichtlich inszeniert werden. Sobald eine genügend große Öffentlichkeit das Geheimnis der Wirtschaftskrisen durchschaut hat, ist es der globalen Hochfinanz nicht mehr möglich, immer neue Krisen zu inszenieren und mit ihrer Sparpolitik immer weiter zu verschärfen.

Ein sehr sehenswerter Film unter Mitwirkung von Naomi Klein, der Autorin des Buches über die neoliberalen „Schock-Strategien“.

Zur Aufklärung über die Mitwirkung der VWL bei der Inszenierung der Krisen soll dieser Blog seinen Beitrag leisten. Hier geht es also um die ganz einfache Erklärung der Wirtschaftskrisen aus der Sicht der echten Keynesianer. Dazu werden Sie noch erfahren, wie Bastardkeynesianer und Neoliberale im Auftrag der Hochfinanz die verheerende Sparpolitik rechtfertigen und wie die Marxisten ebenfalls im Dienst der herrschenden Interessen die mutwillig inszenierten Krisen des Großkapitals als unvermeidbare Krisen des Kapitalismus nach Marx deuten und die echten Keynesianer bekämpfen.

Es wird einige Wochen dauern, bis die Themen hier zufriedenstellen bearbeitet sind. Also schauen Sie bitte immer mal wieder vorbei und speichern Sie den Link meines Blogs.

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Ein Gedanke zu „Nie wieder Wirtschaftskrisen:

  1. Gerechte Besteuerung,
    überhöhte Inflationierung,
    negative Zinsen
    sind drei Möglichkeiten die Schulden also die Vermögen der Gläubiger Abzubauen.
    Also Fiskalpolitik,
    Tarifpolitik,
    Geldpolitik.
    An diesen Schrauben, Instrumenten arbeiten die Lobbyisten im Swamp, um die Vermögen der Vermögenden zu vermehren.

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